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„Wir kommen besser zurück“: VR Bank Main-Kinzig-Büdingen feiert Wiedereröffnung der Filiale am Wächtersbacher Lindenplatz

Rund zwei Jahre nach der Sprengung ihrer Geldautomaten hat die VR Bank Main-Kinzig-Büdingen ihre Geschäftsstelle am Lindenplatz in Wächtersbach feierlich wiedereröffnet. Nach einer umfangreichen Sanierung und einem grundlegend überarbeiteten Nutzungskonzept präsentiert sich die Filiale mit modernen Räumen, einem erweiterten Serviceangebot, optimierten Beratungsflächen und einem deutlich erhöhten Sicherheitsniveau. Für die Genossenschaftsbank ist die Wiedereröffnung ein klares, langfristiges Bekenntnis zum Standort Wächtersbach.  

„Was lange währt, wird endlich gut. Selten passt ein Sprichwort so gut wie heute“, sagte Vorstand Bruno Vey bei der offiziellen Wiedereröffnung der Geschäftsstelle am Samstag, 31. Januar.  Die Ereignisse von vor zwei Jahren seien ihm noch sehr präsent in Erinnerung: „Mein erster Gedanke war damals: Hoffentlich ist niemand verletzt!“.  

Für die Bank begann nach der Sprengung sofort der Krisenmodus: Das Gebäude musste gesichert, die Lage in enger Abstimmung mit Polizei und Feuerwehr bewertet und gleichzeitig der Geschäftsbetrieb für Kundinnen und Kunden so weit wie möglich aufrechterhalten werden. Schnell war klar, dass der Angriff für die Kundschaft einen tiefen Einschnitt bedeuten würde. Service, Beratung und Bargeldversorgung mussten über längere Zeit in Übergangslösungen organisiert werden. „Das war nicht immer komfortabel. Uns ist bewusst, dass es auch berechtigte Kritik gab“, betonte Vey. Er dankte allen Kundinnen und Kunden ausdrücklich für ihre Geduld, ihr Verständnis und ihr wertvolles Feedback in dieser herausfordernden Phase. 

Dass der Wiederaufbau länger dauerte als ursprünglich geplant, hatte mehrere Ursachen. Neben der aufwändigen Schadenaufnahme spielten insbesondere statische Prüfungen, Brandschutzanforderungen, Genehmigungsverfahren, Lieferengpässe sowie die Abstimmung mit der Versicherung eine große Rolle. Parallel nutzte die Genossenschaftsbank die Sanierung, um das Nutzungskonzept für das Gebäude am Lindenplatz grundlegend weiterzuentwickeln: „Wir wollten die Geschäftsstelle nicht einfach nur reparieren, sondern den Standort zukunftsfähig machen“, betonte Bruno Vey. Auch deshalb entschied sich die Bank bewusst für eine Kooperation mit der Gemeinschaftspraxis von Dr. Isabell Rasel und Steffen Georg. Die beiden Mediziner praktizieren bereits seit gut einem halben Jahr am Lindenplatz. 

Vom Ergebnis der aufwändigen Sanierung konnten sich Kundinnen und Kunden, Mitglieder, Vertreter und Ehrengäste beim Tag der offenen Tür überzeugen. Die große Resonanz zeigte deutlich, dass das Konzept der neuen Filiale sehr gut ankommt. Service und Beratung finden künftig wieder auf einer Ebene statt. Kurze Wege, barrierefreie Zugänge und ein digitaler Empfang im Eingangsbereich sorgen für bessere Orientierung und effiziente Abläufe. „Viele unserer Kundinnen und Kunden möchten ihre Anliegen unkompliziert erledigen. Genau dafür ist die neue Struktur gemacht“, erklärte Teamleiter Markus Kariger.  

Ein zentrales Element des neuen Konzepts ist der VideoService, der Kundinnen und Kunden montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr zur Verfügung steht. Er ermöglicht die zügige Bearbeitung vieler Serviceanliegen und ergänzt die persönliche Beratung vor Ort. „Der VideoService ist für uns kein Ersatz, sondern ein zusätzlicher Kanal“, betonte Kariger. Moderne Technik schaffe so Freiräume, damit in der Filiale mehr Zeit für anspruchsvollere Themen wie Finanzierung, Vorsorge und Vermögensmanagement bleibt.  

Große Bedeutung misst die VR Bank der Sicherheit bei. Die Bargeldversorgung erfolgt künftig überwiegend außerhalb des Bankgebäudes - in einem besonders gesicherten Pavillon auf dem Platz vor der Filiale. Gleichzeitig ist in der Geschäftsstelle wieder eine Diskretkasse für spezielle Bargeldabwicklungen integriert. Ergänzend setzt die Bank auf moderne Alarm-, Färbe- und Vernebelungstechnik sowie eine enge Zusammenarbeit mit der Polizei.   

Neu in der Filiale am Lindenplatz ist zudem eine moderne Mietfachanlage mit erweiterten und flexibleren Zugriffsmöglichkeiten. Ergänzend steht im SB-Bereich nun auch ein elektronischer Briefkasten zur Verfügung: Darüber können Kundinnen und Kunden ihre Unterlagen rund um die Uhr sicher einreichen. „So lassen sich Standardvorgänge effizienter abwickeln – und wir gewinnen in der Filiale mehr Zeit für die persönliche Beratung”, erläuterte Markus Kariger.   

Für die VR Bank ist die Wiedereröffnung in Wächtersbach vor allem eine Investition in die Region: „Unsere Genossenschaftsbank gehört ihren Mitgliedern. Wir investieren, damit die Menschen und Betriebe hier vor Ort profitieren“, sagte Bruno Vey. „Die Filiale bleibt ein verlässlicher Ankerpunkt für Privatkunden, Unternehmen und den Mittelstand - mit persönlicher Nähe vor Ort und digitaler Erreichbarkeit im Alltag.” 

Zum Schluss fasste Bruno Vey zusammen: „Wir kommen nicht einfach zurück. Wir kommen besser zurück: modern, serviceorientiert und mit einem erweiterten Dienstleistungsangebot.“ Damit sei der Standort Wächtersbach nicht nur spürbar aufgewertet, sondern vor allem langfristig gesichert.  

Das Bild zeigt fünf Personen vor einem Bild vom Wächtersbacher Schloss

Eröffnen gemeinsam mit Vorstand Bruno Vey (rechts) die VR Bank-Filiale am Wächtersbacher Lindenplatz (von links): Architekt Christoph Rack, Pfarrer Rainer Heller, Pfarrerin Beate Rilke und Bürgermeister Andreas Weiher. 

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