Grünes Licht für geplante Fusion: Vertreterversammlung der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen stimmt für Verschmelzung mit der VR Bank Fulda
Der Weg für die neue VR RegionalBank ist frei: Nach den Vertretern der VR Bank Fulda hat auch die Vertreterversammlung der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen für die Fusion zur VR RegionalBank gestimmt. In der Langenselbolder Klosterberghalle stimmten am Donnerstagabend XY Prozent der Vertreter für die Verschmelzung. Aufsichtsrat und Vorstand zeigten sich äußerst zufrieden mit dem überzeugenden Votum, das die Weichen für eine neue, starke und regional verwurzelte Genossenschaftsbank stellt.
„Die Fusion mit der VR Bank Fulda schafft eine neue Genossenschaftsbank, die aus einer Position der wirtschaftlichen Stärke selbstbewusst und positiv in die Zukunft blickt“, betonte Aufsichtsratsvorsitzende Sabine Haas. „Wir bleiben auch künftig nah bei den Menschen der Region und wachsen gleichzeitig zu einer noch stärkeren Marke zusammen.“
Für den Vorstand hatte Petra Kalbhenn die strategische Zielsetzung unterstrichen: „Als Vorstand ist es unsere Aufgabe, die Zukunft unserer Bank langfristig sicherzustellen und zu stärken. Die Fusion mit der VR Bank Fulda ist für uns der richtige und zukunftssichernde Schritt.“
Vorstand Bruno Vey betonte: „Am Ende entscheiden nicht Zahlen oder Strukturen über den Erfolg einer Fusion. Entscheidend sind die Menschen. Dafür braucht es Vertrauen, eine gemeinsame Haltung und ein klares Zielbild, um die Zukunft aktiv zu gestalten. Genau das verbindet uns. Beide Banken bringen ihre Stärken, ihre regionale Verwurzelung und ihre genossenschaftliche Identität in unsere gemeinsame Zukunft ein.“
Nach einer kurzen Aussprache stimmte eine überwältigende Mehrheit der Vertreter für die Fusion zur VR RegionalBank. Bereits eine Woche zuvor hatte sich die Vertreterversammlung der VR Bank Fulda einstimmig für die Verschmelzung ausgesprochen.
Durch die Fusion entsteht eine der größten Genossenschaftsbanken Hessens mit einer Bilanzsumme von rund 6,9 Milliarden Euro, 910 Mitarbeitenden und fast 14 Milliarden Euro betreutem Kundenvolumen.
Nach den nun erfolgten Beschlussfassungen beider Banken wird die technische Fusion zur VR RegionalBank im September dieses Jahres vollzogen. Der rechtliche Zusammenschluss wird mit Rückwirkung zum 1. Januar 2026 erfolgen.
Dass die VR Bank Main-Kinzig-Büdingen aus einer wirtschaftlich starken Position in die Verschmelzung geht, hatte zuvor Vorstand Lars Schurich verdeutlicht: „Trotz verschiedener Krisen war das Geschäftsjahr 2025 ein gutes Jahr für die VR Bank Main-Kinzig-Büdingen. Insbesondere durch unser Kundengeschäft konnten wir die Bilanzsumme weiter steigern. Sie beträgt nun fast 4,3 Milliarden Euro.“
Im Geschäftsjahr 2025 verzeichnete die VR Bank Main-Kinzig-Büdingen einen Jahresüberschuss von rund 8,2 Millionen Euro. Angesichts des guten Ergebnisses schlugen Vorstand und Aufsichtsrat der Vertreterversammlung die Ausschüttung einer Dividende von 4,5 Prozent vor. Die Vertreter folgten diesem Vorschlag einstimmig.
Abschließend ziehen Vorstand und Aufsichtsrat ein sehr positives Fazit der Vertreterversammlung und der gefassten Beschlüsse: „Die Fusion wird die genossenschaftliche Idee in der Region weiter stärken. Mit der neuen VR RegionalBank werden wir die Zukunft aktiv gestalten und echte Mehrwerte für unsere Mitglieder sowie unsere Kundinnen und Kunden weiter stärken.“
VR Bank Main-Kinzig-Büdingen in Zahlen
Betreutes Kundenvolumen: 8,6 Mrd. Euro
Bilanzsumme: 4,3 Mrd. Euro
Mitarbeitende: 525
Mitglieder: 60.460
Kunden: 130.192
Standorte: 32
VR Bank Fulda in Zahlen
Betreutes Kundenvolumen: 5,37 Mrd. Euro
Bilanzsumme: 2,64 Mrd. Euro
Mitarbeitende: 385
Mitglieder: 26.206
Kunden: 81.551
Standorte: 21
VR RegionalBank in Zahlen
Betreutes Kundenvolumen: 13,97 Mrd. Euro
Bilanzsumme: 6,94 Mrd. Euro
Mitarbeitende: 910
Mitglieder: 86.666
Kunden: 211.743
Standorte: 53
Das könnte Sie auch interessieren
Über die Fusion
Über die Fusion
