Startschuss für Forstprojekt im Spessart

Mit einer symbolischen Baumpflanzung haben die Gemeinde Freigericht und die VR Bank Main-Kinzig-Büdingen den Grund für eine langfristig angelegte Zusammenarbeit gelegt.

Die angestrebten Aktionen und Maßnahmen, die durch diese Partnerschaft in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen, stehen laut Revierförster Markus Betz ganz im Zeichen der örtlichen Nachhaltigkeit und der Umsetzung von Agenda-21-Zielen im Freigerichter Wald.

In Anwesenheit von Norbert Ross und Mark Langlitz als Vertreter der VR-Bank Main-Kinzig-Büdingen und Horst Müller vom Bauamt der Gemeinde Freigericht wurde der erste Kooperationsschritt zu dieser Partnerschaft vollzogen. Durch die Förderung und einen optimalen Ausgleich zwischen ökologischen, ökonomischen und sozialen Zielen sollen letztlich die Menschen und mit ihnen die gesamte Region profitieren. Der Freigerichter Förster Markus Betz hatte für den ersten „Spatenstich“ dieses lokalen Nachhaltigkeitsprojekts den Waldrand am Premiumwanderweg „Spessartbogen“ vor dem Mächtigfeld in der Gemarkung Somborn ausgewählt. Die Vertreter der VR-Bank Main-Kinzig-Büdingen und der Gemeinde Freigericht wurden hier vom Freigerichter Förster und den beiden Forstwirten der Gemeinde Freigericht, Bernd Biehl und Johannes Meier, unterstützt.

Forstprojekt im Spessart: Die VR Bank Main-Kinzig-Büdingen eG kooperiert mit der Gemeinde Freigericht.
Pflanzung von Winterlinden als Bäume des Jahres 2016 im Freigerichter Gemeindewald am Waldrand „Mächtigfeld“ entlang des Premiumwanderweges „Spessartbogen“ (von links) Gemeindeforstwirt Johannes Meier, Förster Markus Betz, Forstsachbearbeiter Horst Müller (aus dem Bauamt), VR-Zweigstellenleiter Somborn Norbert Ross, Gemeindeforstwirt Bernd Biehl.

An einer Stelle des Waldrandes mit einem herrlichen Blick über die Freigerichter Bucht wurde dann die Winterlinde, der Baum des Jahres 2016, dreimal gepflanzt. „Dadurch profitieren von dieser Pflanzung nicht nur die ohnehin bereits große Baumartenvielfalt der Freigerichter Waldes, sondern auch vielen wilden Insekten und den Bienenvölkern der lokalen Imker wird eine weitere natürliche, unbelastete Nahrungsquelle geschaffen“, erklärt Revierförster Betz. In naher Zukunft soll an dieser Stelle noch eine aus Holz gefertigte Sitzgruppe mit Tischen errichtet werden, welche Waldbesuchern und Wandergästen auf dem Premiumwanderweg „Spessartbogen“ als Rastmöglichkeit dienen soll. Die gepflanzten Winterlinden können bei gutem Wachstum bereits in einigen Jahren den Waldbesuchern ersten Schatten spenden und als langlebige Bäume vielleicht auch noch unseren Nachkommen ein Zeichen des Generationen übergreifenden Nachhaltigkeitsdenkens in Freigericht zu Anfang des 21 Jahrhunderts setzen.