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Forderung einer Gesamtstrategie bei der Gründungs-Förderung

10.07.2013 - Start-ups müssen in der kommenden Legislaturperiode weiter unterstützt werden, forderte nun der Hightech-Verband BITKOM. Die Politik dürfe es nicht bei einzelnen Initiativen belassen sondern soll eine Gesamtstrategie erarbeiten, um junge innovative Unternehmen bei Ihrer Gründung, Wachstum und Internationalisierung nachhaltig unterstützen zu können.

Verbesserung der steuerlichen Rahmenbedingungen

Speziell zur Bundestagswahl hat der BITKOM ein Start-up-Positionspapier veröffentlicht mit dem Ziel der Verbesserung der steuerlichen Rahmenbedingungen für privates Wagniskapital. Demnach sind sowohl auf Ebene der Kapitalgeber als auch auf Ebene der finanzierten Unternehmen Verbesserungen nötig. "Im vergangenen Jahr sind gerade einmal 240,8 Millionen Euro privates Venture Capital an deutsche Start-ups geflossen. Das ist gegenüber 2011 ein Rückgang um fast 15 Millionen Euro", beanstandet BITKOM-Vizepräsident Ulrich Dietz.

Gesellschaftliche Entwicklung fördern

Ebenso wichtig sei eine gesellschaftliche Entwicklung. Unternehmerische Leistungen müssen wieder stärker anerkannt werden. Dazu gehöre sowohl die Anerkennung des persönlichen Erfolgs als auch eine Kultur der zweiten Chance, wenn sich eine Gründung als nicht erfolgreich herausgestellt hat. "Wir müssen in den Schulen ansetzen und den jungen Leuten Lust auf das Unternehmersein machen", schlägt Dietz vor und fordert gleichzeitig die Lehrer dazu auf, in den Schulen ein positives Unternehmerbild und dadurch auch Interesse und Begeisterung zu wecken.

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